Der Strand

Der natürliche feine Sandstrand mit breiter Flachwasserzone und zahlreichen Sandbänken ist ideal zum Toben und Planschen für kleine Gäste. Der Steiner Strand ist kurabgabefrei und wird im Sommer bewacht. Die Dünen und der Schilfgürtel in der Steiner Bucht sind Natur pur. Bei knietiefem Wasserstand lässt sich in Stein super Windsurfen, Kitesurfen und SUP erlernen.

 

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Die Steiner Mole

Ins tiefe Wasser führt die Steiner Mole, das Wahrzeichen von Stein und eine beliebte Erholungsattraktion. Hier können Sie bummeln und verweilen, die Intensität des Meeres spüren und die vielen Segler und die rege Schifffahrt auf der meist befahrenen Wasserstraße der Welt beobachten. Über eine Treppe geht es vom Molenkopf ins tiefe Wasser.

Ende April 1889 ist die 300 m lange zur Sandbank führende Mole fertiggestellt worden mit der Absicht einen Hafen zu bauen. Im Winter 1924/25 sind auf Verlangen der Fischer 180 m abgerissen worden in der Hoffnung, dass die Sandbank abgetragen wird. Dieses Vorgehen hatte nicht den gewünschten Erfolg, so dass sich der erhoffte bessere Zugang zur freien See im Gegenteil verschlechterte. In einer Nacht- und Nebelaktion wurde ein Durchbruch in die Mole gerissen, damit die Fischer hindurch fahren konnten. Um den Badegästen weiterhin den Zugang zum Badestrand auf der Sandbank zu ermöglichen, baute man über diese Durchfahrt  eine Brücke. Diese Brücke ist auch in unser Wappen eingebunden. Beim Deichbau musste die Brücke leider entfernt werden. Im Jahr 2002 ist die Mole dann wieder nach dem Originalbild hergestellt worden, um sie u. a. auch als touristische Attraktion zu nutzen.

Die Steilküste

Die Steilküste, auch Kliff genannt, entstand in der Eiszeit. Durch Sturmfluten und Wasseraustritte über Tonlagen und deren Erosionen hat sich die Steilküste laufend verändert. Ein Fördewanderweg führt oberhalb der Steilküste nach Laboe. Von hier aus können Sie die Schifffahrt und die Windjammerparade auf der Kieler Förde gut beobachten.

Im Norden grenzt die Steiner Gemarkung an die Ostsee. Vom Mündungsarm der Hagener Au im Westen bei Neu-Stein bis zur Anbindung an den 1975 gebauten Landesschutzdeich westlich vom Steiner Dorfrang befindet sich eine bis zu 7 m hohe Steilküste. Am Anfang und am Ende, durch große Sandablagerungen und durch Uferbefestigungen geschützt, hat sich die 1.500 m lange Steilküste in diesen beiden Abschnitten gefestigt. Aber die verbleibenden 1.200 m sind ständig in Bewegung und weisen immer wieder frische Abbruchkanten auf.

Gerade bei Sturmfluten mit lang anhaltendem Hochwasser mit starker Ost-Westströmung, mitunter bis zu 36 Stunden, kommt es an der dynamischen Steilküste immer wieder zu starken Landverlusten. Durch Frosteinwirkung, Tauwetter und Regen bricht der senkrecht nach oben ragende und überhängende Lehmboden ab. Das lehmige Feinmaterial wird mit der starken Strömung weit in die Kieler Förde hineingetrieben und färbt das Wasser gelbbraun. Zurück bleiben steiniges Geröll und Findlinge.

Eine ältere Landvermessung von 1877 und die nächste Vermessung 1966 ergaben einen Landverlust von 8.783 m² an der Uferkoppel vom Hof Blöcker an der Steilküste. Der Hof verlor in 89 Jahren auf 242 Lange 36,3 m. Das sind in einem Jahr 40,8 cm. Laut Katasteramt in Kiel: 8.783 m² Flächenabgang durch die Ostsee.

Im Jahre 1978 hat die Gemeinde Stein von den Landwirten einen 10 m breiten Streifen gepachtet. Der Fördewanderweg wurde 1 – 2 m von der Abbruchkante der Steilküste ausgebaut und asphaltiert. Im darauf folgenden Winter wurde der Wanderweg durch 2 Sturmfluten fast vollständig zerstört und unterspült, so dass die Asphaltbahn in der Luft schwebte. Nachdem dann Tauwetter einsetzte, brach an vielen Stellen immer mehr Land ab. Auf dem Acker war schon wieder ein neuer Fußweg zu sehen.

An der Böschung der Steilküste siedelt sich der Huflattich als erste Pionierpflanze an. Ebenso haben die Uferschwalben in der steilen Abbruchkante ihre Brutkolonie angelegt.

Bei den 3 Campingplätzen westlich von Stein befindet sich bei jedem Platz eine Treppe für die Campinggäste, ebenso am östlichen Teil der Steilküste an dem die Tagesgäste von Parkplatz kommen. Vor dem Campingplatz Ellernbrook befindet sich ein ausgewiesenes Bojenfeld im Flachwasserbereich für die Wasserfreunde.

 

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